Warum Blended-Learning ?

Unter Blended-Learning versteht man bekanntlich die Kombination aus
Präsenzlernen und E-Learning. In den Köpfen vieler Menschen ist
„richtiges Lernen immer noch die Präsenzveranstaltung im Seminar-
raum, wo vorne ein Pult für den Trainer steht und Tische und Stühle
in U-Form angerichtet, für die Lerner gedacht sind. Und dann geht
es los, der Trainer trägt vor,die Lernenden hören zu und schreiben
mit. Das gleiche kann auch zu Hause vom PC aus geschehen. Aber
darum geht es nicht, die Frage, die sich viel mehr stellt, ist das
wissenvermittelnde Seminar überhaupt die effektivste Form des
Lernens. Und da ist die Antwort klar, Nein? Es ist eine Form des
Lernens, die durchaus mit anderen Formen des Lernens kombiniert
werden sollte, um zu besseren Lernerfolgen zu gelangen. Ah ja,
Gruppenarbeiten und Rollenspiele werden sie nun sagen,
der moderne Pädagoge sagt an dieser Stelle, kommt drauf an.
Gruppenarbeit ist nicht Gruppenarbeit und Rollenspiel nicht
Rollenspiel. Trägt ein Trainer vor und möchte nun dass das
Vorgetragene, so wie es vorgetragen wurde in Gruppenarbeiten
und Rollenspielen genauso geübt wird wie von ihm vorgetragen,
dann haben die Lerner die Aufgabe Vorgedachtes zu bestätigen.
Gibt der Trainer eine Lösungsoffene Aufgabe und lässt in Gruppen
die Lösungsmöglichkeiten erarbeiten, die dann besprochen werden,
dann handelt es sich um Handlungslernen, das nicht der Wissenver-
mittlung dient, sondern der richtige Weg und der erste schritt
zur Kompetenzentwicklung ist.
Handlungslernen in diesem Sinne lässt sich heute in der Zeit von
WEB 2:0 gut über das E-Learning gestalten, sodass auch hier der
Seminarraum nicht mehr nötig ist. Handlungslernen über das Netz
gestaltet, ist kostengünstiger und effizienter als Handlungslernen
im viereckigen Raum.

Blended-Learning bedeutet aber nicht, Weiterbildungsmaßnahmen
komplett im E-Learning Format zu gestalten. Präsenzveranstaltungen
werden auch benötigt, z.B. um Gesprächstrainings durchzuführen.
Jedoch nehmen diese weniger zeit in Anspruch, diese schon über
Online-Veranstaltungen vorbereitet werden.

Wichtig, und heute noch nicht in seiner Bedeutung ausreichend
beachtet ist der Austausch, insbesondere der Erfahrungsaustausch
zwischen Mitarbeitern. Dieser Austausch lässt sich über das Netz
gut organisieren. Die Auswahl der Austauschpartner wird viel-
fältiger, passgenauer und lässt sich mit deutlich weniger Aufwand
gestalten. Collaborative Netzwerke haben sich bewährt bei der
Generierung und Umsetzung von Lösungen und beim Austausch von
Informationen und Erfahrungen.

Veröffentlicht von

BerndBP

Mein Name ist Bernd Stelzer, ich bin Geschäftsführer der BEST Bildungs-GmbH in Waldkappel. Die BEST Bildungs-GmbH besteht seit 1992 und bietet ein innovatives, hochspezialisiertes Weiterbildungsprögramm in den Feldern Vertrieb und Pädagogik an. Ich selbst habe nach einer Führungskarriere im Vertrieb die BEST GmbH gegründet und eine pädagogische Weiterbildung zum Berufspädagogen IHK absolviert. Derzeit nehme ich an einem Masterstudium im Bereich der Erwachsenbildung teil und hoffe dieses in 2016 erfolgreich beenden zu können. Im Bereich Berufspädagiogenausbildung gehört die BEST GmbH zu den Pionieren der ersten Stunde. Schon in 2007 hat die BEST bildungs-GmbH damit begonnen, den Berufspädagogen für Aus- und Weiterbildung bundesweit anzubieten, der dann in 2009 durch die bundeseinheitliche Verordnung Geprüfter Berufspädagoge IHK ersetzt wurde. Ende 2013 haben wir unsere Pädagogenausbildung dahingehend verändert, dass wir diese nach unserem Live-Distance-Learning-Konzept durchführen. Insgesamt haben wir seit 2007 schon mehr als 400 Pädagogen ausgebildet und gehören in diesem Bereich zu den führenden Anbietern.

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